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  • Bluffen beim Texas Hold’em Poker

    Posted under by admin on June 12, 2008 10:52 am ||

    Ein paar Menschen kann man immer zum Narren halten und alle Menschen lassen sich ab und zu zum Narren halten. Sie können aber nicht alle Menschen die ganze Zeit zum Narren halten.” – Abraham Lincoln

    Ein gravierender Aspekt beim Pokern ist das Bluffen. Bluff ist ein substantieller Faktor des Spiels. Die Absicht des Bluffs besteht darin, die Gegner denken zu lassen, dass man bessere Karten hat, als dies in der Wirklichkeit der Fall ist. Einigen Anfängern gefällt die Vorstellung, die Anderen zu narren- es kann dennoch ein gewagtes Spiel werden, sofern die Anderen den Köder nicht schlucken. Der Nutzen der Täuschung erhöht sich unter gewissen Voraussetzungen. Wenn Du das Spielmuster Deiner Gegner fehlerfrei eingeschätzt hast und sofern sie mühelos zum passen zu bringen sind, könntest Du ihr Verhalten gegen sie benutzen.

    Es ist nicht einfach zu veranschaulichen, zu welchem Zeitpunkt man exakt täuschen sollte. Anschließend gibt es immerhin mehrere grundlegende Tipps zu diesem Thema.

    Gängige Bluff – Situationen:

    A. Wenig Spieler.

    Die Erklärung dafür ist klar. Es ist unkomplizierter wenige Leute reinzulegen, als eine größere Anzahl an Menschen. Spielen nur wenige Spieler mit, erhöht sich die Möglichkeit für jeden, das beste Blatt auf der Hand zu haben. Auf der anderen Seite sind diese Tatsachen auch Deinen Mitspielern nicht unbekannt. Aufgrund dessen werden sie eher für möglich halten, dass Du sie täuschen möchtest und die Chance, dass die anderen Spieler Dir Deinen Bluff abnehmen sinkt. Manche Spieler mögen dann mitgehen, lediglich um Dich zu einem ehrlichen Spiel zu „disziplinieren“ und vor der dritten bzw. vierten Runde auf Deinen Bluff nicht reinzufallen. Genau aus diesem Grund ist es gravierend, dass Du Deine Poker-Partner einschätzen kannst, bevor Du selber beginnst, zu täuschen.

    B. Spiel gegen achtsame Spieler.

    Leute, die oft Karten ablegen, sind leichte Opfer für einen Bluff. Wenn derartige Spieler Geld setzen, kann man fast sicher sein, dass sie einen ansehnlichen Wert haben. Wenn Du früh im Spiel – somit vor dem Flop – gegen einen dermaßen risikoscheuen Spieler bluffst und derjenige stets setzt, wäre es besser, Dir noch mal Dein Blatt anzuschauen, bevor Du weiter spielst. Die Chance ist hoch, dass Du hier verlieren wirst. Das Ziel {Der Trick hier ist, zu bemerken, ob Dein Mitspieler schon ein gutes Blatt hat oder noch auf einige gute Karten hofft. Unter diesen Umständen wäre es entscheidend, die Mitspieler durchschauen zu können.

    C. Flop

    Der Flop ist ein angemessener Augenblick für einen Bluff. Es gibt beispielsweise eine Aussicht auf ein Flush oder Straight, es fehlt allerdings allerdings eine Karte („Straight-draw“, „Flush-Draw“). Dann kannst Du es darauf ankommen lassen, mit einem Bluff Erfolg zu haben. Zu diesem Zeitpunkt gehen die meisten Spieler zur Regel Nr. 1 über – “Schmeiß die Karten weg, sofern du ahnst, dass du keine Chance auf Gewinn hast“. Es ist jetzt ratsam, mit einem schlechten Blatt zu täuschen, zumal ein paar der Deiner Pokerpartner unabhängig von Deiner Karten ihre immer weglegen werden.

    D. Du befindest dich an einer späten Position und die Spieler vor Dir gehen mit.

    Unter Umständen kann das Bluffen zu diesem Zeitpunkt etwas gewagt sein. Du wirst zweifellos manche Spieler abschrecken, allerdings bestimmt nicht alle. Es geht um einen üblichen Bluff und sofern viele Spieler immer noch im Spiel sind, werden gewiss auch manche callen. Wenn Du in dem Fall täuschen möchtest, solltest Du es über mehrere Runden tun, bevor Du beachtliche Ergebnisse erreichst. Dieser Bluff kostet demnache eine Menge Zeit.

    E. Du setzt vor dem Flop, erhältst jedoch nicht, was Du benötigst.

    Zweifellos kannst Du ebenfalls in diesem Moment täuschen – Deine Gegner haben keinen Schimmer, dass Du nicht bekommen hast, was Du brauchtest. Hier kann es gefährlich werden, aber das Bluffen in Betracht zu ziehen ist hier kein schlechter Einfall.

    F. Du hast die anderen Spieler “erschreckt”.

    Bluffen ist eine Alternative, aber der Resultat beim Bluff hängt davon ab, wie die anderen Spieler Dich bewerten. Wenn Du mit einem Blatt Gewinn erzielt hast, sagen vielleicht manche von ihnen “gutes Blatt” und erweisen Dir damit ihren Respekt. Möglicherweise werden sie Dir Deinen Bluff abkaufen, sofern Du die Karten richtig spielst. Der Trick ist jetzt, das nächste Blatt strikt genau wie das vorhergegangene zu spielen, so dass die anderen Spieler denken: “Oh nein, nicht schon wieder…”.

    G. Sofern der Flop keine gute Karten liefert.

    Manche Deiner Pokerpartner werden ohne weiteres folden, falls sie lediglich über eine hohe Karte verfügen. Die Aussichten sind ziemlich dürftig, dass viele Spieler gute Karten bei einem Flop von 2, 6 oder 9 auf der Hand haben werden. Sei dennoch vorsichtig – dies ist ein Beispiel für einen Bluff, der prompt in die Hose gehen und viele Chips kosten kann. Wir würden unter diesen Umständen möglich lieber vom Bluffen abraten, soweit nicht nur niedrige Karten zu erkennen sind. Ebenfalls geht es in dieser Situation besonders darum, die Spielstrategie Deiner Gegner korrekt zu bewerten.

    Vergiss es nicht, dass solche Situationen allgemein einsetzbare Bluff-Situationen sind. Einige Spieler durchschauen sie und werden generell auf Deinen Bluff callen, so dass Du zum Schluß einbüßt. Lerne den Spielstil Deiner Gegner kennen und riskiere das Bluffen nicht stets, so dass es keine Wirkung mehr zu sehen ist.

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